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Bauwerksdiagnostik

Der Begriff der Bauwerksdiagnostik hat sich in den 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts etabliert. Unter "Bauwerksdiagnostik" versteht man die Erfassung und Bewertung des aktuellen Qualitätszustandes von Bauwerken oder deren Bauteilen.

Die Bauwerksdiagnostik kennt folgende Arbeitsmethoden:

  • Beobachten
  • Messen
  • Berechnen
  • Computergestützte Simulationen

Die Beobachtung ist hierbei die erste und wichtigste Arbeitsmethode. Hier ist der Sachverstand des Gutachters gefragt. Anhand der gemachten Beobachtungen kann festgelegt werden, ob und welche Messungen notwendig sind. Oftmals können umfangreiche und kostspielige Messungen vermieden bzw. auf ein sinnvolles Maß beschränkt werden, wenn mit Hilfe von Sachverstand die gemachten Beobachtungen richtig interpretiert werden.

Grundsätzlich gilt: Erst denken, dann messen!

Messungen dienen dazu, physikalische, mechanische, chemische oder sonstige messbare Einwirkungen zu erfassen und die Schadensmechanismen zu dokumentieren.

Messungen müssen so erfolgen, dass sie nachvollziehbar, prüfbar und bestenfalls reproduzierbar sind.

Trotz bester Messtechnik ist es oftmals notwendig Berechnungen anzustellen. Dabei kann es sich um (einfache) statische oder bauphysikalische Berechnungen handeln. Grundlage der Berechnungen sind immer die gewonnen Messergebnisse.

In einigen Fällen ist es sinnvoll Simulationen am Computer durchzuführen. Während die durch den Sachverständigen durchgeführten Messungen und Berechnungen immer einen stationären Zustand beschreiben (den Ist-Zustand), werden durch die Computersimulation "realistische" Beanspruchungen des Bauwerks dargestellt.